Redebeitrag von Jan Krüger, Mitglied des Landesvorstandes der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Sachsen zur PRÜF* – Demo in Dresden am 13.06.2026

15. Juni 2026

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
liebe Demokratinnen und Demokraten,

ich überbringe euch die solidarischen Grüße der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, kurz VVN-BdA Sachsen. Unsere Organisation wurde von Überlebenden der Konzentrationslager, von Verfolgten des NS-Regimes sowie von Frauen und Männern des antifaschistischen Widerstands gegründet. Sie schlossen sich nach der Befreiung vom Faschismus zusammen, um dafür zu sorgen, dass sich die Verbrechen des Nationalsozialismus niemals wiederholen. Aus diesem Erbe leiten wir bis heute unseren Auftrag ab: gegen Faschismus, Rassismus, Antisemitismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit einzutreten.

Wir stehen heute hier, weil Demokratie kein Naturgesetz ist. Demokratie lebt davon, dass Menschen sie verteidigen. Sie lebt davon, dass Menschen den Mund aufmachen, wenn andere ausgegrenzt werden. Sie lebt davon, dass Menschen Haltung zeigen, wenn Hass und Hetze zur politischen Methode werden. Genau darum geht es bei dieser PRÜF-Kundgebung. Denn die Frage, wie wir unsere Demokratie gegen ihre Feinde schützen, ist keine theoretische Debatte. Sie betrifft unser tägliches Zusammenleben. Sie betrifft die Zukunft unseres Landes. Und sie betrifft die Verantwortung, die wir gegenüber den Generationen vor uns und nach uns haben.

Als VVN-BdA wissen wir aus der Geschichte: Demokratie wird selten über Nacht zerstört. Sie wird schrittweise ausgehöhlt. Zunächst werden Minderheiten ausgegrenzt. Dann werden demokratische Institutionen verächtlich gemacht. Danach werden unabhängige Medien angegriffen, historische Tatsachen relativiert und gesellschaftliche Gruppen gegeneinander aufgehetzt. Diejenigen, die nach 1945 die VVN gründeten, hatten diese Entwicklung selbst erlebt. Sie wussten, wohin es führt, wenn Menschen schweigen. Sie wussten, wohin es führt, wenn demokratische Kräfte zu lange hoffen, dass sich antidemokratische Entwicklungen von selbst erledigen.

Deshalb ist die Erinnerung an die Geschichte für uns nicht nur ein Blick zurück. Sie ist ein Auftrag für die Gegenwart.

Bild: Jan Krüger, Mitglied des Landesvorstandes der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) beim Redebeitrag

Liebe Freundinnen und Freunde, wenn wir heute auf Sachsen schauen, dann sehen wir Entwicklungen, die uns nicht gleichgültig lassen dürfen. Wir erleben seit Jahren eine zunehmende Verrohung der politischen Debatte. Menschen werden aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer Hautfarbe oder ihrer Lebensweise angegriffen und abgewertet. Geflüchtete werden zu Sündenböcken gemacht. Ehrenamtlich Engagierte werden bedroht. Journalistinnen und Journalisten werden eingeschüchtert. Demokratische Institutionen werden systematisch schlechtgeredet.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die AfD. Unter ihrem Landesvorsitzenden Jörg Urban hat sich die AfD Sachsen zu einem der einflussreichsten und zugleich umstrittensten Landesverbände der Partei entwickelt. Führende Vertreterinnen und Vertreter der Partei prägen die politische Debatte in Sachsen und versuchen, rechtsextreme Positionen gesellschaftlich akzeptabel erscheinen zu lassen. Dazu gehören auch Politikerinnen und Politiker wie Doreen Schwietzer und Karsten Hilse, die in der Öffentlichkeit für eine Politik stehen, die gesellschaftliche Konflikte verschärft und Vorurteile befördert.

Unsere Kritik richtet sich dabei nicht gegen Menschen aufgrund ihrer Parteizugehörigkeit. Demokratie lebt vom politischen Wettbewerb und vom Streit unterschiedlicher Meinungen. Aber Demokratie lebt ebenso von klaren Grundwerten.

Sie lebt von der Menschenwürde. Sie lebt von der Gleichheit aller Menschen. Sie lebt vom Schutz von Minderheiten. Sie lebt von Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Solidarität. Wer diese Grundlagen infrage stellt, stellt die Demokratie selbst infrage.

Als Antifaschistinnen und Antifaschisten widersprechen wir deshalb jeder Politik, die Menschen nach Herkunft, Religion oder Kultur unterschiedlich bewertet. Wir widersprechen jeder Form von Rassismus und Antisemitismus. Wir widersprechen jeder Verharmlosung des Nationalsozialismus und jeder Relativierung seiner Verbrechen. Denn wir wissen: Die Feinde der Demokratie kommen nicht immer in Uniformen daher. Sie kommen oft im Gewand scheinbarer Normalität. Sie nutzen demokratische Freiheiten, um demokratische Freiheiten zu bekämpfen. Gerade deshalb müssen Demokratinnen und Demokraten wachsam sein.

Liebe Freundinnen und Freunde, die Verteidigung der Demokratie darf nicht allein Gerichten, Behörden oder Parlamenten überlassen werden. Demokratie braucht eine aktive Zivilgesellschaft. Sie braucht Gewerkschaften. Sie braucht Vereine. Sie braucht Kirchen. Sie braucht Initiativen. Sie braucht Menschen, die sich einmischen.

Und sie braucht den Mut, Stellung zu beziehen. Diejenigen, die unsere Gesellschaft spalten wollen, setzen auf Angst. Wir setzen auf Solidarität. Sie setzen auf Ausgrenzung. Wir setzen auf Menschenwürde. Sie setzen auf Feindbilder. Wir setzen auf Zusammenhalt. Das ist der entscheidende Unterschied.

Als VVN-BdA Sachsen erinnern wir an die Opfer des Faschismus. Wir pflegen Gedenkstätten. Wir unterstützen Bildungsarbeit. Wir arbeiten mit jungen Menschen zusammen, damit Geschichte nicht vergessen wird. Doch Erinnerung allein reicht nicht aus. Erinnerung muss Konsequenzen haben. Sie muss uns dazu bewegen, heute zu handeln. Die Überlebenden der Konzentrationslager haben uns eine Botschaft hinterlassen, die aktueller ist denn je: „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg.“ Das ist keine historische Floskel. Es ist ein politischer Auftrag. Ein Auftrag, der uns verpflichtet, Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten. Ein Auftrag, der uns verpflichtet, Demokratie zu verteidigen. Ein Auftrag, der uns verpflichtet, solidarisch zu handeln. Deshalb stehen wir heute hier. Deshalb unterstützen wir diese Kundgebung. Deshalb werden wir auch morgen nicht schweigen. Denn die Demokratie braucht Menschen, die für sie eintreten. Nicht irgendwann. Nicht erst dann, wenn es zu spät ist. Sondern jetzt. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Sachsen ein Land der Demokratie, der Solidarität und der Erinnerung bleibt. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Hass und Ausgrenzung niemals stärker werden als Menschlichkeit und Zusammenhalt. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Lehren aus der Geschichte nicht vergessen werden.

Vielen Dank. Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

*PRÜF steht für „Prüfung Rettet Übrigens Freiheit!“ und wir haben nur eine Forderung: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“

Erste Landeskonferenz 2026 der VVN-BdA Sachsen – Finanzen, Friedenspolitik, Zukunftssicherung

14. Juni 2026

Am 30. Mai fand im „Haus der Vereine“ in Frankenberg die erste Landeskonferenz (LaKo) der VVN-BdA Sachsen e. V. 2026 mit ca. 40 Mitgliedern statt. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft standen die finanzielle Situation des Landesverbandes, notwendige Strukturreformen sowie die Vorbereitung auf mögliche politische und wirtschaftliche Herausforderungen der kommenden Jahre. Die Konferenz gedachte zudem mit einer Schweigeminute unseres verstorbenen Mitstreiters Karl-Friedrich Zais.

Den Schwerpunkt der Veranstaltung bildete der Bericht des Landesvorstandes zur Finanzlage mit Möglichkeit zur Aussprache. Insgesamt kann weiterhin von einer stabilen Finanzlage gesprochen werden, welche jedoch mit Problemen in der Struktur und der Mitgliederentwicklung konfrontiert sein wird.

Des Weiteren wurde über die teils gewünschte und auch strategisch geplante Zentralisierung der Kontoführung des Landesverbandes Sachsen informiert. Hintergrund sind vornehmlich praktische Probleme in einzelnen Regionalverbänden, etwa, wenn bisherige Kontoverantwortliche verstorben sind und keine geregelte Nachfolge vorhanden ist, aber auch Nachweispflichten, von denen unsere Gemeinnützigkeit abhängt, gegenüber den Finanzämtern.

Am Nachmittag fand in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Debatte zur Friedenspolitik unter dem Titel „Auf dem Weg in die (rechte) Militärrepublik?“ statt. Vor allem seit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist das Thema sowie unsere Position dazu wieder äußerst relevant. Nachdem es einen fundierten Input zu Realitäten der deutschen Kriegs- und Aufrüstungspolitik von Tobias Pflüger (Informationsstelle Militarisierung e. V.) gab, wurde in Kleingruppen an drei Themen-Tischen nacheinander zum Thema diskutiert.

im Bild: Tobias Pflüger (Informationsstelle Militarisierung e. V.)

Betont wurden hierbei auch die Einflussnahme und Besetzung dieses Themas durch die radikale Rechte, welche innerhalb der letzten Jahre die gealterten Strukturen und Netzwerke der einst so starken Friedensbewegung insbesondere in Ostdeutschland erfolgreich unterwandern und teils auch übernehmen konnte. Dies führt fortlaufend zu anhaltenden Kontroversen auch innerhalb unserer Vereinigung. Wir konnten jedoch konkrete Punkte erarbeiten, in welchen wir Möglichkeiten zum Widerstand und Aktivismus gegenüber dieser rechten Gemengelage sehen.

Die Ergebnisse werden auf Ebene des Landesvorstandes nochmal aufgearbeitet, um damit die Regionalverbände in ihrer lokalen Arbeit gegen die rechten Akteure in der Friedensbewegung zu unterstützen.

Zur Stadt Frankenberg gehört auch der Gedenkort an das frühe KZ Sachsenburg. Wir nutzten die Nähe, um an das Leiden der dort Inhaftierten zu erinnern. Steffen Richter sprach vom Schicksal seines Großonkels und den Schwierigkeiten des Gedenkens, wenn Erinnerungen an Orte und Personen verschwinden. Auch hier haben wir als VVN-BdA die Verantwortung, dies zu verhindern.

Die zweite LaKo wird am 12. September in Leipzig stattfinden. Neben internen Fragen wird die Erinnerung an den Spanischen Bürgerkrieg und die internationalistische Unterstützung für die republikanischen Kräfte auf der Tagesordnung stehen. Außerdem ist im Anschluss auch wieder eine thematische Debatte in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen geplant, bei der „Faschisierung“ im Mittelpunkt stehen soll. (Mats Schuchhardt)

Broschüre der Rosa-Luxemburg-Stiftung/Informationsstelle Militarisierung e.V.

Alexander Kleiss, Merle Weber: Warum die AfD keine Friedenspartei ist:

Zum bevorstehenden Weltfriedenstag 1. September – Setzt ein Zeichen!

12. Juni 2026

„Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, wird die Welt Frieden finden.“ (Jimmy Hendrix)

Eine gute Einleitung für Gedanken zum bevorstehenden Weltfriedenstag.

Ist dieser Begriff überhaupt noch geläufig? Weltfriedenstag…?

Können die Bürgerinnen/Bürger damit noch etwas anfangen? Es wäre wichtiger denn je, denn wir befinden uns in einer nie dagewesenen Rüstungsspirale und einer Kriegshysterie, die es seit dem Zweiten Weltkrieg so noch nicht gegeben hat. Kriegsherde in aller Welt…

Schon nach dem Ersten Weltkrieg hatten pazifistische Friedensorganisationen in Deutschland dazu aufgerufen, jährlich am Tag des Kriegsbeginns an die Leiden der Menschen zu erinnern, die im Krieg zu Tode kamen, verwundet wurden, psychische Folgen mit sich trugen.

Der Versuch, die Menschen für die Durchsetzung eines dauerhaften Friedens zu gewinnen, war angesichts der Übermacht kapitalistisch-imperialistischer Kräfte und ideologischer, faschistischer Verblendung nicht lange erfolgreich. Schon bald träumten deutsche Imperialisten wieder von Weltmacht und Eroberungen.

Der vor 87 Jahren begonnene Eroberungs- und Vernichtungskrieg, der sich zum Weltkrieg entwickelte, war und ist in Charakter und Ausmaß singulär.

Nie wieder!

Vielfach und vielerorts haben sich die Überlebenden des Schreckens und die Nachgeborenen geschworen: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus.

Ich gehöre zu den unmittelbaren Nachgeborenen und habe diese Zeit neu entstehender Hoffnung, der Ergründung der Ursachen solcher inhumanen Machtentfesselung und ihrer Beseitigung und das Suchen nach friedlichen Wegen miterlebt.

In der damaligen sowjetischen Besatzungszone beging schon am 1. September 1946 die Jugend einen „Weltfriedenstag der Jugend“, und zu Beginn der fünfziger Jahre wurde in der DDR der 1. September zum Weltfriedenstag erklärt. Medial, kulturpolitisch und im Bildungswesen wurde dieser Tag genutzt, um an die Schrecken der Kriege zu erinnern und in Veranstaltungen den Friedenswillen zu postulieren.

Antikriegstag

In der Bundesrepublik wurde erstmals 1957 der Kriegsbeginn vom 1. September 1939 durch den DGB mit Friedensaktionen unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ öffentlich als Aktionstag ins Leben gerufen. Fortan wurde dieser „Antikriegstag“ von Friedensinitiativen und -gruppen begangen. Ausgangspunkt war die beginnende Aufrüstung – sie warnten also vor der Militarisierung im eigenen Land.

Nach dem Ende des Kalten Krieges war der 1. September ein Datum von gesamtdeutscher Bedeutung geworden. Politische und staatliche Institutionen fanden Wege, an Verträge, Vereinbarungen, Abkommen zu erinnern, die in den Jahren der Entspannung zwischen den globalen Mächten und ihren Verbündeten getroffen worden waren. Das Anliegen dieser Vereinigungen und Institutionen war, gemeinsam dafür einzustehen und politisch Verantwortliche daran zu erinnern: Wir wollen nie wieder Krieg, sondern friedliche Konfliktlösungen!

Friedenskräfte heute

Solches Zusammenstehen und -gehen ist derzeit umso wichtiger geworden, als wir direkt vor unserer Haustür und weltweit unzählige Konfliktherde und Kriege feststellen. Noch nie seit 1945 war die Gefahr eines Weltbrandes so groß wie jetzt. Noch nie wurden menschliche, ökologische, ökonomische Ressourcen so schamlos und direkt für Rüstung und deren Nutzung in Konflikten und Kriegen gebraucht und missbraucht.

Die Frage ist: Wo ist die organisierte Gegenkraft? Wo ist sie in Deutschland, in Europa, weltweit? Wo ist sie vor allem in den ostdeutschen Ländern?

Sind sich progressive, friedliebende Parteien der Bedeutung von pluralen Friedenskräften bewusst und vermögen sie zu bündeln? Sind sie in der Lage, selbst in der Frage von Friedensbereitschaft aufeinander zuzugehen und zu erkennen, dass Details im Interesse des großen Zieles „Frieden“ mitunter nicht so wichtig sind, um zum Zankapfel zu werden?

Für Orte des Friedens

Natürlich – als Marxistin führe ich das obige Zitat von Jimmy Hendrix gedanklich weiter, denn ich weiß, dass es letztlich darum geht, die Ursachen für die Gier nach wirtschaftlicher und territorialer Macht zu beseitigen.

Aber zunächst und in dieser Zeit geht es darum, mit Diplomatie, mit Verhandlungen Interessensausgleiche hinzubekommen., die die Basis für ein friedliches Nebeneinander und Miteinander in Europa, in der Welt werden könnten.

Dafür braucht es angesichts der gegenwärtigen Politik starken Gegenwind, den ich leider nicht wahrnehme. Die bisherigen, über die Jahre geretteten Aktionen zum Weltfriedenstag sind kaum noch spürbar, sind kraftlos geworden – oder es organisiert sie keiner mehr.

Der Staat sieht sich nicht in dieser Verantwortung: im Gegenteil, er ist Teil des Problems.

Deshalb mein Wunsch an alle, die noch Kraft und Einsicht haben: Schließt Euch zusammen mit Menschen, die friedlichen, guten Willens sind und setzt wenigstens zum Weltfriedenstag ein Zeichen: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Macht Euren Ort, Euren Verein, Euren Klub, Eure Schule… zu Orten des Friedens und gewinnt Menschen, sich mutig für Frieden einzusetzen, für Abrüstung, gegen die Gesetze für Wehrdienst und Wehrpflicht – es gibt genug zu tun!

Regina Schulz, VVN-BdA Ortsgruppe Hoyerswerda/Kamenz, Mitglied der Allianz „Schwerter zu Pflugscharen“ und Mitinitiatorin der Initiative „Ort des Friedens“

Gedenkveranstaltungen zum Tag der Befreiung am 8. Mai 2026

3. Mai 2026

Bautzen | 14.00 Uhr | Gedenkveranstaltung am Sowjetischen Ehrenmal (Militärfriedhof)

Chemnitz |16.00 Uhr | Gedenkveranstaltung auf dem Sowjetischen Friedhof

Dippoldiswalde |17.00 Uhr | Gedenkveranstaltung auf dem Sowjetischen Friedhof

Görlitz | 20:30 Uhr | Lieder über Widerstand und Verfolgung mit PirMoll im Café Hotti

Heidenau | 17.00 Uhr | Gedenkveranstaltung am Denkmal am Platz der Freiheit

Königstein | 16.00 Uhr | Einweihung eines Gedenkzeichens zum KZ-Außenlager Königstein am Bahnhof

Leipzig | 16.00 Uhr | Gedenkveranstaltung auf dem Ostfriedhof (Eingang Oststraße)

Leipzig | 18.00 Uhr | Vorstellung der Broschüre „Gespräche beim Tee“ über Maja Günther und offizielle Einweihung des Büros der VVN-BdA Leipzig im Erich-Zeigner-Haus (Zschochersche Str. 21)

Pirna-Rottwerndorf | 17.30 Uhr | Gedenkveranstaltung am Sowjetischen Ehrenmal

Ungarn: Antifaschismus wird kriminalisiert – Geschichtsrevision genehmigt

11. Februar 2026

Presseerklärung, Berlin 10.02.2026

Die Fédération Internationale des Resistants (FIR) – Association Antifasciste, die Dachorganisation von Partisanen, Veteranen des antifaschistischen Widerstands, Deportierter, Familienangehörigen und und heutiger Antifaschisten verurteilt gemeinsam mit dem Verband der ungarischen Widerstandskämpfer und Antifaschisten (MEASZ), der deutschen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), und dem österreichischen Bundesverband österreichischer Widerstandskämpfer und Antifaschisten, Opfer des Faschismus (KZ-Verband) den Umgang der ungarischen Regierung mit dem derzeit größten jährlichen Nazi-Aufmarsch zum „Tag der Ehre“ in Ungarn und das Urteil gegen Maja T.

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